Zusammenfassung
Bei anhaltenden Durchfällen, insbesondere mit Fiebersymptomatik, ist eine Infektion mit bakteriellen (oder parasitären) Erregern in Betracht zu ziehen. Eine Reiseanamnese ist dabei sehr wichtig, da die Infektion häufig in Endemiegebieten mit geringen hygienischen Standards stattfindet. Weitere mögliche Ursachen sind Lebensmittelinfektionen wie der Verzehr von kontaminiertem Ei, Geflügel oder ungewaschenem Obst und Gemüse. In der Regel bringt eine Stuhlprobe den direkten Erregernachweis. Meistens ist eine symptomatische Therapie ausreichend, kausal wird in der Regel nur bei schweren Verläufen und immunsupprimierten Patienten (zumeist als kalkulierte antibiotische Therapie mit Metronidazol und Ciprofloxacin) behandelt.
Übersicht
- Ätiologie: Infektionsquellen sind v.a. kontaminierte Lebensmittel
Vereinfachte Charakteristik | Inkubationszeit | Art des Durchfalls | Besonderheit |
---|---|---|---|
Campylobacter | Tage | wässrig |
|
Salmonellose | Stunden | wässrig |
|
Shigellose | Tage | blutig | |
Cholera | Stunden | wässrig |
|
Yersinien | Tage | wässrig |
- Weitere wichtige bakterielle Durchfallerreger
- Diagnostik
- Insb. Anamnese und klinische Untersuchung wichtig
- Erregerdiagnostik nicht zwingend erforderlich, lediglich, wenn aus dem Ergebnis eine Konsequenz ergeht
-
- Indikationen für eine Erregerdiagnostik
- Erweiterte Diagnostik: Mikrobiologische Stuhlkultur, Abdomensonografie nur bei Warnsymptomen
- Therapie: In der Regel selbstlimitierend, nur Volumen- und Elektrolytsubstitution notwendig
- Orale Rehydratation: Ausgleich von Volumen- und Elektrolytverlust
- Schonkost: Meiden von Fett, fructosereichen Säften und Softdrinks, Alkohol und Koffein
- Kausale antibiotische Therapie nur bei schwerem Verlauf oder Erregernachweis und fortbestehender Symptomatik indiziert
- Therapieoptionen für die kalkulierte Antibiotikatherapie wenn erforderlich
- Azithromycin [2]
- Ciprofloxacin (bei EHEC-Verdacht Azithromycin oder Meropenem vorziehen) [2]
- Ceftriaxon [2]
- Prävention: Namentliche Meldepflicht bei Nachweis eines der hier aufgeführten Erreger
- Im Falle von Cholera und Personen mit beruflichem Kontakt zu Lebensmitteln ist bereits der Verdacht namentlich meldepflichtig!
- Differenzialdiagnosen
- Siehe Kapitel Durchfall
- Zur Abgrenzung der toxinbedingten bakteriellen Gastroenteritis, siehe: Lebensmittelvergiftung und Übersicht: Gastroenteritiden nach Nahrungsmittelverzehr
Campylobacter-Enterokolitis (Campylobacter-Enteritis)
- Epidemiologie [3]
- Inzidenz in Deutschland: ca. 80/100.000 Personen im Jahr
- Häufigster bakterieller Durchfallerreger in Deutschland [1][4]
- Erreger: Campylobacter jejuni, gramnegative Spirillen
- Reservoir: Menschen, Geflügel, Schweine, Rinder, Katzen, Hunde
- Infektionsweg: Fäkal-oral als Kontakt- und Schmierinfektion
- Insb. indirekt über kontaminierte Lebensmittel (Geflügelfleisch, Milch, Trinkwasser, rohes Hackfleisch)
- Oder direkt von Mensch zu Mensch oder Tier zu Mensch
- Ggf. über das Baden in kontaminierten Gewässern
- Infektiosität: Hoch
- Ansteckungsrisiko bis Ausscheidung sistiert (i.d.R. 2–4 Wochen), selten finden sich Dauerausscheider
- Inkubationszeit: 2–5 Tage, im Einzelfall 1–10 Tage
- Klinik
- Frühphase: Grippeähnliche Symptome
- Akutphase: Meist wässrige, aber auch blutige Diarrhö mit kolikartigen Unterbauchschmerzen (exsudativ-entzündliche Diarrhö), Fieber und Abgeschlagenheit
- Dauer ca. 1 Woche
- Diagnostik
- Stuhlprobe zum direkten Erregernachweis mittels Kultur
- In Einzelfällen: Histologie [5]
- Alle Darmabschnitte betroffen
- Entzündliche Infiltration der Mukosa mit Granulozyten
- Ggf. Erosionen, Ulzerationen
- Kryptenabszesse
- Therapie
- Symptomatisch (i.d.R. ausreichend bei selbstlimitierendem Verlauf): Flüssigkeits- und Elektrolytgabe oral oder intravenös
- Kausal (bei schwerem Verlauf): Antibiotische Therapie mit Makroliden, insb. Azithromycin [2]
- Komplikationen
- Prävention
- Hände- und Oberflächenhygiene
-
Durchgaren von Lebensmitteln, insb. Geflügel, und Abkochen von Rohmilch
- Verzicht auf rohe Tierprodukte, insb. für Kleinkinder, alte und immungeschwächte Menschen
- Meldepflicht
- Arztmeldepflicht nach IfSGMeldeVO (nur in Sachsen ): Namentliche Meldepflicht bei Krankheits- und Todesfällen sowie bei persistierender Ausscheidung von Campylobacter spp. mit dem Stuhl
- Labormeldepflicht nach § 7 IfSG: Namentliche Meldepflicht bei Erregernachweis von darmpathogenen Campylobacter spp.
Salmonellose (Salmonellengastroenteritis)
- Erreger
- Salmonella enterica, Subspezies: Salmonella enteritidis, Salmonella typhimurium
- Gramnegatives Stäbchen, fakultativ anaerob
- Salmonellen werden nach White-Kauffmann-Le-Minor-Schema aufgrund unterschiedlicher Oberflächenantigene (H, O und K) in unterschiedliche Subspezies, sog. Serovare, eingeteilt
- Infektionsweg: Peroral über kontaminierte Lebensmittel (v.a. Geflügel, Eier, Milch)
- Salmonellen sind resistent gegen Einfrieren, nur das ausreichende Erhitzen der Nahrung schützt vor Infektion
- Geringe Keimzahlen führen nicht zur Erkrankung, erst hohe Infektdosen führen zu Durchfällen
- Inkubationszeit: Wenige Stunden bis mehrere Tage
- Die Inkubationszeit ist abhängig von der Infektdosis
- Klinik
- Meist wässrige, manchmal auch blutige Diarrhö und grippeähnliche Symptome
- Immunsuppression (z.B. HIV Stadium C): Septische lebensbedrohliche Verlaufsform bei Immunsupprimierung möglich
- Kausale Therapie
- Indikation: Nur bei schwerem systemischen Verlauf oder immunsupprimierten Patienten
- Antibiotische Therapie mit Fluorchinolonen (z.B. Ciprofloxacin) [2] oder Cephalosporinen der 3. Generation (z.B. Ceftriaxon [2])
- Indikation: Nur bei schwerem systemischen Verlauf oder immunsupprimierten Patienten
- Prävention: Sichere Abtötung der Salmonellen wird bei Temperaturen über 70°C mit mind. 10 min Garzeit erreicht
- Rohe Fleisch- und Wurstwaren, Schlachtgeflügel, Seetiere, Eier, Cremes, Salate und Mayonnaisen mit Rohei sowie Speiseeis sind nach dem Einkauf stets im Kühlschrank aufzubewahren [6]
- Meldepflicht
- Arztmeldepflicht nach IfSGMeldeVO (nur in Sachsen ): Namentliche Meldepflicht bei Krankheits- und Todesfällen sowie bei persistierender Ausscheidung von Salmonella spp. mit dem Stuhl (Salmonellen-Dauerausscheider)
- Labormeldepflicht nach § 7 IfSG: Namentliche Meldepflicht bei Erregernachweis von Salmonellen
Shigellose (Shigellenruhr)
- Synonym: Bakterielle Ruhr
- Erreger
- Shigella dysenteriae, -flexneri, -sonnei
- Gramnegatives Stäbchen, Toxinbildner → Shiga-Toxin
- Infektionsweg: Kontaminiertes Wasser und Nahrungsmittel (v.a. Milchprodukte und rohes, nicht gewaschenes Gemüse)
- Seuchenerkrankung: Mangelnde Hygiene und verunreinigtes Wasser in Flüchtlingslagern und Kriegsgebieten führen nicht selten zu Shigellenepidemien
- Inkubationszeit: 1–4 Tage
- Klinik
- Leichter Verlauf: Wässrige Diarrhö und grippeähnliche Symptome
- Schwerer Verlauf: Blutig-schleimige Diarrhö, Tenesmen und hohes Fieber (Exsudativ-entzündliche Diarrhö)
- Kausale Therapie: Aufgrund hoher Infektiosität sollte immer antibiotisch behandelt werden; möglich sind Azithromycin , Fluorchinolone oder Ceftriaxon [2]
- Komplikationen
- Meldepflicht
- Arztmeldepflicht nach IfSGMeldeVO (nur in Sachsen ): Namentliche Meldepflicht bei Krankheits- und Todesfällen sowie bei persistierender Ausscheidung von Shigella spp. mit dem Stuhl
- Labormeldepflicht nach § 7 IfSG: Namentliche Meldepflicht bei Erregernachweis von Shigella spp.
Cholera
- Erreger: Vibrio cholerae (Serogruppe O1 und O139)
- Gramnegatives, fakultativ anaerobes Stäbchenbakterium
- Bildet Choleratoxin (Exotoxin)
- Infektionsweg
- Meist über fäkal kontaminierte Nahrung oder Wasser
- Seltener fäkal-oral von Mensch zu Mensch
- Nach abgelaufener Infektion können die Erreger noch über Wochen ausgeschieden werden, selten finden sich Dauerausscheider
- Pathophysiologie: Choleratoxin aktiviert als Enterotoxin im Darmepithel die Adenylatcyclase → cAMP-Bildung↑ → Aktivierung der Proteinkinase A↑ → Phosphorylierung des Chloridkanals CFTR → Chloridsekretion↑ → Sekundär Ausscheidung u.a. von Wasser in das Darmlumen → Diarrhö
- Epidemiologie: In Deutschland sehr selten, vereinzelt Erkrankungen nach Infektion in Endemiegebieten (insb. Asien)[4]
- Endemiegebiete: Hauptsächlich Südostasien, Südamerika, West- und Zentralafrika in Zusammenhang mit mangelhaften hygienischen Zuständen
- Inkubationszeit: Wenige Stunden bis 5 Tage (i.d.R. 2–3 Tage)
- Klinik
- Leichte Form (>90% der Fälle): Mäßige Diarrhö oder symptomloser Verlauf
- Schwere Form: Wässrige Stühle mit Schleimbeimengung (sog. „Reiswasserstühle“) mit einer Frequenz von 20–30 pro Tag, nicht hämorrhagisch
- Zusätzliche Symptome: Erbrechen, Bauchschmerzen, kein Fieber
- Komplikationen (ggf. letal): Hypovolämischer Schock, Elektrolytverluste, Nierenversagen
- Diagnostik: Direkter Erregernachweis mittels Mikroskopie und Stuhlkultur
- Therapie
- Bei stationärer Aufnahme
- Isolation!
- Engmaschiges Monitoring der Vitalparameter und des Volumen- und Elektrolythaushalts
- Symptomatische Therapie
- Für das Notfallmanagement von schweren Verläufen mit Schocksymptomatik siehe: Hypovolämischer Schock - AMBOSS-SOP
- Rehydratation
- Orale Rehydratationslösung („WHO-Trinklösung“): 13,5 g Glucose + 2,6 g NaCl + 2,9 g Natriumcitrat + 1,5 g Kaliumchlorid auf 1 L Wasser
- Ggf. intravenöse Flüssigkeitssubstitution
- Ggf. analgetische Therapie mit
- Ggf. spasmolytische Therapie mit
- bspw. Butylscopolamin p.o. oder i.v.
- Antibiotische Therapie
- Erwachsene
- Ciprofloxacin [7]
- oder Doxycyclin [8]
- oder Erythromycin [8]
- oder Tetracyclin [8]
- oder Cotrimoxazol [9]
- Kinder [10]
- Azithromycin
- oder Ciprofloxacin
- oder Erythromycin
- Siehe auch: Pädiatrie - Antibiotika
- Erwachsene
- Bei stationärer Aufnahme
- Prävention
- Hygienische Maßnahmen
- Bereitstellen von sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln
- Sanitärhygiene
- Expositionsprophylaxe (insb. für Reisende)
- Zum Trinken und Zähneputzen nur abgekochtes Wasser oder Mineralwasser verwenden
- Ungekochte Nahrungsmittel vermeiden, bspw. Meeresfrüchte und Salate sowie Früchte, die man nicht schälen kann
- Cholera-Impfung
- Indikation: Keine generelle Impfempfehlung
- Reiseimpfung: Bei Aufenthalt in Infektionsgebieten [11] mit erhöhtem Expositionsrisiko [12]
- Weitere reisemedizinische Empfehlungen siehe auch: DTG-Reiseimpfungen-Cholera
- Impfstoffe: 2 Impfstoffe zur Schluckimpfung verfügbar (siehe auch: Cholera-Impfstoffe)
- Impfschutz
- Totimpfstoff: Partieller Schutz ≥7 Tage nach Impfung für einige Monate bis 2 Jahre
- Lebendimpfstoff: Partieller Schutz ≥10 Tage nach Impfung über mind. 3 Monate
- Grundimmunisierung
- Totimpfstoff: Altersabhängig 2–3 Impfdosen
- Lebendimpfstoff: Einmalige Impfung
- Auffrischungsimpfung
- Totimpfstoff: 1 Impfdosis in altersabhängigem Abstand (6 Monate bzw. 2 Jahre )
- Lebendimpfstoff: Keine Auffrischungsimpfung empfohlen
- Hygienische Maßnahmen
- Prognose
- Meldepflicht
- Arztmeldepflicht nach § 6 IfSG: Namentliche Meldepflicht bei Verdachts-, Krankheits- und Todesfällen von Cholera
- Nach IfSGMeldeVO (nur in Sachsen ): Zusätzlich namentliche Meldepflicht bei Ausscheidern
- Labormeldepflicht nach § 7 IfSG: Namentliche Meldepflicht bei Erregernachweis von Vibrio cholerae O1 und O139
- Arztmeldepflicht nach § 6 IfSG: Namentliche Meldepflicht bei Verdachts-, Krankheits- und Todesfällen von Cholera
Yersiniose
- Erreger: Yersinia enterocolitica, -pseudotuberculosis, gramnegative Stäbchen
- Infektionsweg: Zoonose (indirekt von Tieren über Lebensmittel, Milchprodukte, rohes Schweinefleisch)
- Inkubationszeit: 3–10 Tage
- Klinik
- Pseudoappendizitis (DD: Appendizitis) → mesenteriale Lymphadenitis insbesondere am Ileum mit den typischen Appendizitiszeichen
- Enterokolitis (DD: Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) → Durchfall über Wochen und kolikartige Bauchschmerzen, seltener blutig
- Diagnostik
- Direkter Erregernachweis: Kälteanreicherung
- Kausale Therapie (bei schwerem Verlauf): Antibiotische Therapie mit Fluorchinolonen (z.B. Ciprofloxacin ) oder Cephalosporine der 3. Generation (z.B. Ceftriaxon) [2]
- Komplikationen: Vor allem bei HLA-B27-Patienten
- Meldepflicht
- Arztmeldepflicht nach IfSGMeldeVO (nur in Sachsen ): Namentliche Meldepflicht bei Krankheits- und Todesfällen sowie bei persistierender Ausscheidung von Yersinia enterocolitica mit dem Stuhl
- Labormeldepflicht nach § 7 IfSG: Namentliche Meldepflicht bei Erregernachweis von darmpathogenen Yersinia spp.
Meditricks
In Kooperation mit Meditricks bieten wir durchdachte Merkhilfen an, mit denen du dir relevante Fakten optimal einprägen kannst. Dabei handelt es sich um animierte Videos und Erkundungsbilder, die auf AMBOSS abgestimmt oder ergänzend sind. Die Inhalte liegen meist in Lang- und Kurzfassung vor, enthalten Basis- sowie Expertenwissen und teilweise auch ein Quiz sowie eine Kurzwiederholung. Eine Übersicht aller Inhalte findest du im Kapitel „Meditricks“. Meditricks gibt es in unterschiedlichen Paketen – für genauere Informationen empfehlen wir einen Besuch im Shop.
Campylobacter (Campylobacter-Enterokolitis)
Salmonellose
Shigellose
Cholera
Yersiniose
Inhaltliches Feedback zu den Meditricks-Videos bitte über den zugehörigen Feedback-Button einreichen (dieser erscheint beim Öffnen der Meditricks).
Kodierung nach ICD-10-GM Version 2025
- A00.-: Cholera
- A00.0: Cholera durch Vibrio cholerae O:1, Biovar cholerae
- Klassische Cholera
- A00.1: Cholera durch Vibrio cholerae O:1, Biovar eltor
- El-Tor-Cholera
- A00.9: Cholera, nicht näher bezeichnet
- A00.0: Cholera durch Vibrio cholerae O:1, Biovar cholerae
- A02.-: Sonstige Salmonelleninfektionen
- Inklusive: Infektion oder Lebensmittelvergiftung durch Salmonellen außer durch Salmonella typhi und Salmonella paratyphi
- A02.0: Salmonellenenteritis
- Enteritis infectiosa durch Salmonellen
- A02.1: Salmonellensepsis
- A02.2: Lokalisierte Salmonelleninfektionen
- Arthritis† (M01.3-*)
- Meningitis† (G01*)
- Osteomyelitis† (M90.2-*)
- Pneumonie† (J17.0*)
- Tubulointerstitielle Nierenkrankheit† (N16.0*)
- durch Salmonellen
- A02.8: Sonstige näher bezeichnete Salmonelleninfektionen
- A02.9: Salmonelleninfektion, nicht näher bezeichnet
- A03.-: Shigellose [Bakterielle Ruhr]
- A03.0: Shigellose durch Shigella dysenteriae
- Shigellose durch Shigellen der Gruppe A [Shiga-Kruse-Ruhr]
- A03.1: Shigellose durch Shigella flexneri
- Shigellose durch Shigellen der Gruppe B
- A03.2: Shigellose durch Shigella boydii
- Shigellose durch Shigellen der Gruppe C
- A03.3: Shigellose durch Shigella sonnei
- Shigellose durch Shigellen der Gruppe D
- A03.8: Sonstige Shigellosen
- A03.9: Shigellose, nicht näher bezeichnet
- Bakterielle Ruhr [Bakterielle Dysenterie] o.n.A.
- A03.0: Shigellose durch Shigella dysenteriae
- A04.-: Sonstige bakterielle Darminfektionen
- Exklusive: Lebensmittelvergiftungen, anderenorts klassifiziert; Tuberkulöse Enteritis (A18.3)
- A04.5: Enteritis durch Campylobacter
- A04.6: Enteritis durch Yersinia enterocolitica
- Exklusive: Extraintestinale Yersiniose (A28.2)
Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2025, BfArM.