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Übersicht Geriatrie

Letzte Aktualisierung: 18.3.2025

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Geriatrie wurde lange als das „Heilen somatischer und psychiatrischer Erkrankungen des alten Menschen“ angesehen. Jedoch greift diese Übersetzung zu kurz, da sich die Erkrankungen alter Patient:innen nicht per se von denen der jüngeren unterscheiden, sondern sich insb. durch die physiologischen Funktionseinschränkungen im Alter sowie durch eine Multimorbidität auszeichnen. Das Fachgebiet der Geriatrie ist eine fächerübergreifende Disziplin, die große Überschneidungen zu Innerer Medizin, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie aufweist, darüber hinaus aber auch besonderen Wert auf die Beachtung psychosozialer und sozialmedizinischer Aspekte legt. Neben den diagnostischen und therapeutischen Gesichtspunkten stehen insb. die Prävention von Erkrankungen und eine geeignete Rehabilitation im Mittelpunkt einer geriatrischen Behandlung, die die Patient:innen bestmöglich in der Erhaltung ihrer Autonomie unterstützt.

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Was ist Geriatrie?toggle arrow icon

  • Definition Geriatrie (von griech. geron = „Greis“ und iatreia = „das Heilen“): Kann als das „Heilen somatischer und psychiatrischer Erkrankungen des alten Menschen“ übersetzt werden
  • Aufgaben
    • Risikoerkennung und Prävention
    • Behandlung chronischer Erkrankungen
    • Rehabilitation und Weiterversorgung
    • Begleitung der Patient:innen (auch bis zum Tod)
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Geriatrische Patient:innentoggle arrow icon

Definition

  • Geriatrischer Patient
    • Definiert gemäß der deutschen Gesellschaft für Geriatrie durch
      • entweder
        • Geriatrietypische Multimorbidität und
        • Höheres Lebensalter (i.d.R. >70 Jahre)
      • oder
        • Lebensalter >80 Jahre und
        • Erhöhte Vulnerabilität durch altersbedingte Funktionseinschränkungen
        • Verschlechterung des Selbsthilfestatus

Alter allein ist kein Kriterium für die Definition eines geriatrischen Patienten!

Physiologische Veränderungen im Alter

Altersspezifische Veränderungen beruhen auf der Abnahme der physiologischen Funktionsfähigkeit im Alter

  • Die 4 geriatrischen I's: Beschreiben die herabgesetzte körperliche Belastbarkeit bzw. die „Altersschwäche“ („Frailty“)
    • Inkontinenz
    • Intellektuelle Verluste
    • Instabilität
      • Muskelschwäche, Sarkopenie sowie „Schwindel“ und Seh- und/oder Hörbehinderung führen zu erhöhter Sturzneigung (sog. Sturz-Syndrom)
    • Immobilität
      • Degenerative Muskel-, Knochen- und Gelenkveränderungen oder kardiovaskuläre Erkrankungen mit starker Dyspnoe führen zu Bettlägerigkeit
  • Frailty: Altersbedingte Gebrechlichkeit und damit verbundene Folgen, bspw. [1]
    • Erhöhte Anfälligkeit gegenüber Stressfaktoren
    • Verminderte Organfunktionen, reduzierte physiologische Reserven
    • Schwierigkeiten, die Homöostase aufrechtzuerhalten
    • Unvollständige Heilung nach einer Erkrankung oder Operation
  • Zusätzlich bestehen häufig
    • Fehl- und Mangelernährung
    • Störungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt

Altsein ist per se keine Krankheit, es macht jedoch für Krankheiten empfänglicher!

Erkrankungen im Alter

  • Krankheitsbilder können sich atypisch präsentieren
    • Irreführende oder fehlende Symptome
    • Symptomverschiebung
    • Maskierung von Erkrankungen durch verminderte körperliche Belastbarkeit
  • Einige Erkrankungen treten erst nach langer Latenz in Erscheinung oder entstehen erst infolge langfristiger Schädigung durch Kumulation
  • Häufig mehrere Erkrankungen nebeneinander → Multimorbidität
    • Insb. Koexistenz somatischer (Herzinsuffizienz, Mangelernährung) und psychischer (Demenz, Depression) Erkrankungen kann zu Konzentration auf und damit Verstärkung der Krankheitssymptome führen
  • Häufig Mehrfachmedikationen und herabgesetzte Medikamententoleranz

Häufige Diagnosen geriatrischer Patient:innen

Das gleichzeitige Bestehen mehrerer somatischer und psychischer Erkrankungen sowie eine herabgesetzte physiologische Funktionsfähigkeit im Alter machen eine Priorisierung der medizinischen Maßnahmen notwendig!

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Diagnostik in der Geriatrietoggle arrow icon

Die Diagnostik in der Geriatrie erfasst neben den bestehenden medizinischen Problemen auch die sozialen Umstände bzw. die Alltagskompetenz einer Person. So kann eine Radiusfraktur einer 85-jährigen Frau, die keine kognitiven Einschränkungen aufweist und durch ihre Familie Unterstützung im Alltag erfährt, unproblematisch ausheilen, während die gleiche Fraktur bei einer alleinstehenden 78-Jährigen die Betreuung in einem Pflegeheim erfordern kann. Daher kommt einer umfassenden Einschätzung der Patient:innen, dem sog. geriatrischen Basisassessment, eine besondere Bedeutung zu.

  • Charakteristika
    • Multidimensionale Erfassung der Krankheiten
    • Entwicklung und Optimierung eines Behandlungs- und Betreuungsplans
    • Formulierung realistischer Therapieziele
    • Verlaufsbeobachtung
  • Ziele: Verbesserung der Lebensqualität und funktioneller Fähigkeiten, sodass Versorgungsleistungen reduziert werden können
  • Beispiele
    • Barthel-Index: Einschätzung der Fähigkeiten zur selbstständigen Bewältigung des täglichen Lebens
    • Timed-up-and-go-Test: Einschätzung von Beweglichkeit, Gleichgewicht und Sturzrisiko [2]
      • Durchführung: Messung der Zeit, die benötigt wird, um aus einem Stuhl mit Armlehnen aufzustehen, 3 m weit sicher zu gehen, sich umzudrehen und wieder in den Stuhl zu setzen
      • Interpretation
        • <10 s: Uneingeschränkte Mobilität
        • 10–19 s: Leichte Mobilitätseinschränkung (i.d.R. ohne funktionelle Auswirkungen)
        • 20–29 s: Mobilitätseinschränkung (ggf. mit funktionellen Auswirkungen)
        • ≥30 s: Ausgeprägte Mobilitätseinschränkung
    • Mini-Mental-State-Examination (MMSE): Einschätzung der Orientierung und der kognitiven Fähigkeiten
    • Uhren-Test: Einschätzung des räumlichen und abstrakten Denkens
    • Orientierende Visusprüfung und Perimetrie: Einschätzung der Sehkraft
    • Weitere Tests: Tinetti-Test, Geriatrische Depressions-Skala (GDS), Soziale Situation (SoS), Handkraft, Geld zählen, Clinical Frailty Scale

Entscheidungen über diagnostische und therapeutische Maßnahmen im höheren Lebensalter sollen an ein Funktionsassessment und nicht an das kalendarische Alter gekoppelt werden. (DGIM - Klug entscheiden in der Geriatrie)

Stürze und Sturzrisiko im höheren Lebensalter sollen diagnostisch und interventionell Beachtung finden. (DGIM - Klug entscheiden in der Geriatrie)

Mangelernährung beim geriatrischen Patienten soll diagnostisch und interventionell Beachtung finden. (DGIM - Klug entscheiden in der Geriatrie)

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Tinetti-Testtoggle arrow icon

Gesamtbeurteilung [2][3]

Der Tinetti-Test dient der Einschätzung des Sturzrisikos von Personen, die ohne Hilfe aufstehen können. Er besteht aus einem Gleichgewichts- und einem Gehtest, bei denen insg. bis zu 28 Punkte erreicht werden können. Aufgrund der langen Untersuchungsdauer (ca. 20 min) sowie speziell erforderlicher Schulungen wird er nur noch selten eingesetzt.

  • <19 Punkten: Hohes Sturzrisiko
  • 19–23 Punkte: Moderates Sturzrisiko
  • 24–28 Punkte: Geringes Sturzrisiko

Gleichgewichtstest

Die zu untersuchende Person sitzt zu Beginn in einem harten Stuhl ohne Armlehnen. Es können max. 16 Punkte erreicht werden.

0 Punkte 1 Punkt 2 Punkte
Gleichgewicht im Sitzen Anlehnen oder Verrutschen im Sitzen Ruhig und sicher
Aufstehen vom Stuhl Unmöglich ohne Hilfe Möglich, aber mit Abstützen der Arme Möglich, ohne Zuhilfenahme der Arme
Versuch, aufzustehen Unmöglich ohne Hilfe Möglich, aber mit mehr als einem Versuch Möglich, nur ein Versuch
Balance in den folgenden ersten 5 s Unsicher Sicher mit Gehilfe/Gehstock/Unterstützung Sicher auch ohne Gehilfe/Gehstock/ Unterstützung
Stehsicherheit Unsicher

Sicher mit breitem Fußstand bzw. Gehilfe/Gehstock/Unterstützung

Sicher mit engem Fußstand, keine Unterstützung nötig
Stehsicherheit beim Stoß gegen die Brust und geschlossenen Füßen Droht zu fallen Stolpernd, Versuch, nach Unterstützung zu greifen, aber fähig sich abzufangen Sicher
Balance mit geschlossenen Augen und Füßen Unsicher Sicher
Drehung um 360° Unsicher, nicht-flüssige Schrittfolge Sicher, flüssige Schrittfolge
Abschließendes Hinsetzen Unsicher (Fehleinschätzung der Entfernung, fällt in den Stuhl) Mit Unterstützung der Arme bzw. in nicht-flüssiger Bewegung Sicher, in einer flüssigen Bewegung

Gehtest

Die zu untersuchende Person läuft einen Gang entlang bzw. durch den Raum, zunächst in der eigenen „üblichen“ Geschwindigkeit, dann zurück in „schneller, aber sicherer“ Geschwindigkeit. Gehilfen wie Rollator oder Gehstock dürfen genutzt werden, wenn notwendig. Es können max. 12 Punkte erreicht werden.

0 Punkte 1 Punkt 2 Punkte
Schrittauslösung Jegliches Zögern oder mehrere Versuche nötig Ohne Zögern
Schrittlänge

Rechtes Bein als Schwungbein: Rechter Fuß setzt nicht vor dem linken Fuß auf

Rechtes Bein als Schwungbein: Rechter Fuß setzt vor dem linken Fuß auf

Linkes Bein als Schwungbein: Linker Fuß setzt nicht vor dem rechten Fuß auf

Linkes Bein als Schwungbein: Linker Fuß setzt vor dem rechten Fuß auf

Schritthöhe

Rechtes Bein als Schwungbein: Kein vollständiges Ablösen des rechten Fußes vom Boden

Rechtes Bein als Schwungbein: Vollständiges Ablösen des rechten Fußes vom Boden

Linkes Bein als Schwungbein: Kein vollständiges Ablösen des linken Fußes vom Boden Linkes Bein als Schwungbein: Vollständiges Ablösen des linken Fußes vom Boden
Schrittsymmetrie, von der Seite beobachtet Schrittlänge rechts und links unterschiedlich Schrittlänge rechts und links gleich
Gangkontinuität Anhalten oder Diskontinuität zwischen Schritten Gleichmäßige Schrittfolge
Schrittpfad bzw. Wegabweichung Deutliche Abweichung Milde oder moderate Abweichung bzw. mit Gehhilfe Gerade, ohne Gehhilfe
Rumpfstabilität Deutliches Schwanken bzw. mit Gehhilfe Kein Schwanken, aber Flexion der Kniegelenke oder des Rückens bzw. Ausbreiten der Arme beim Gehen Sicher ohne Schwanken, ohne Flexion der Kniegelenke oder Rückenbeugung, keine Unterstützung durch Arme oder Gehilfe
Schrittbreite, von hinten beobachtet Deutlicher Abstand der Fersen (breiter Gang) Geringer Abstand der Fersen (enger Gang)
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Clinical Frailty Scaletoggle arrow icon

Clinical Frailty Scale

Clinical Frailty Scale [4]
Frailty-Grad Beschreibung Klinischer Gesamteindruck
1
  • Sehr fit
  • Robust
  • Aktiv, voller Energie, motiviert
  • Regelmäßiges Training
2
  • Durchschnittlich aktiv
  • Keine aktiven Krankheitssymptome
  • Durchschnittlich aktiv bzw. zeitweise sehr aktiv
3
  • Gut zurechtkommend
  • Krankheitssymptome unter guter Kontrolle
  • Keine regelmäßige Bewegung außer Gehen
4
  • Vulnerabel
  • Aufgrund von Krankheitssymptomen nur eingeschränkt aktiv
  • Häufige Tagesmüdigkeit
  • Alltagsaktivitäten benötigen mehr Zeit
  • Im Alltag nicht auf Hilfe angewiesen
5
  • In allen Aktivitäten offensichtlich verlangsamt
  • Bei anspruchsvollen Alltagsaktivitäten auf Hilfe angewiesen
  • Beeinträchtigung bei selbständigem Einkaufen, Kochen, Spazierengehen oder Hausarbeit
6
  • Bei allen außerhäuslichen Aktivitäten auf Hilfe angewiesen
  • Schwierigkeiten beim Baden, Duschen oder Treppensteigen
  • Ggf. minimale Unterstützung beim Ankleiden nötig
7
  • Komplett auf Hilfe angewiesen, gesundheitlich aber stabil
  • Geringes Sterberisiko innerhalb der nächsten 6 Monate
8
  • Komplett von Unterstützung abhängig
  • Kaum Erholung von leichten Erkrankungen
  • Nähert sich dem Lebensende
9
  • Terminal erkrankt
  • Keine Anzeichen von Frailty, aber Lebenserwartung <6 Monate
Beurteilung der Frailty bei Demenz: Schweregrad der Frailty entspricht der Schwere der Demenz

Klinische Relevanz

  • Identifikation von Frailty als Risikofaktor für gesundheitliche Komplikationen
  • Unterstützung von Nutzen-Risiko-Überlegungen bei Diagnose- und Therapieentscheidungen
  • Anstoß für die Mitbeurteilung durch geriatrische Fachabteilung (sog. geriatrisches Assessment)
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Therapie in der Geriatrietoggle arrow icon

Allgemeine Prinzipien

  • Die komplexen Probleme geriatrischer Patient:innen erfordern häufig eine interprofessionelle Behandlung durch Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Logo-/ Ergo-/ und Physiotherapeut:innen sowie durch Sozialdienst und Ernährungsberatung
  • Die Wahl der therapeutischen Maßnahmen ist insb. anhand der Verbesserung der Lebensqualität vorzunehmen, auch wenn hierdurch keine Lebensverlängerung bewirkt werden kann
  • Krankenhausaufnahmen sollten vermieden werden, da sie vorhandene Orientierungsstörungen häufig aggravieren und die Lebensqualität der Patient:innen oft einschränken
  • Für das perioperative Management siehe auch: Anästhesie bei geriatrischen Personen

Ältere Patienten sollen während ihres Krankenhausaufenthaltes früh mobilisiert werden. (DGIM - Klug entscheiden in der Inneren Medizin)

Pharmakotherapie

  • Alter und Mehrfachmedikation
    • >70-Jährige erhalten im Durchschnitt 3 verschiedene Arzneimittel/Tag
      • 35% erhalten 5–8 verschiedene Arzneimittel/Tag
      • 15% erhalten mehr als 13 verschiedene Arzneimittel/Tag
    • 80- bis 85-Jährige erhalten die höchste Anzahl täglich einzunehmender Medikamente

Für die Population mit dem höchsten Medikamentenverbrauch (80- bis 85-Jährige) gibt es die geringste Evidenz hinsichtlich der pharmakologischen Wirkungen und des Risiko-Nutzen-Verhältnisses!

Die Neuverordnung eines Medikamentes soll nicht ohne Überprüfung der bestehenden Medikation erfolgen. (DGIM - Klug entscheiden in der Geriatrie)

Prinzipien der Medikamentenverordnung im Alter

Start low – go slow (Beginn mit der niedrigsten Dosis und langsame Dosissteigerung je nach Verträglichkeit)!

  • Möglichst vermeiden: Therapiebeginn mit mehreren Medikamenten gleichzeitig!
  • Physiologische Veränderungen im Alter: Beeinflussen Organfunktionen, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik
    • Pharmakokinetik (LADME-Prinzip)
      • Liberation und Absorption: Bspw. Schluckstörungen → Erschwerte Applikation oraler Medikamente
      • Distribution
        • Erniedrigter Anteil an Körperwasser = Geringerer Verteilungsraum für hydrophile Medikamente
        • Erniedrigte Plasmaproteine = Erhöhter Anteil freier Wirkstoffe → CAVE: Vergiftungssyndrome (= Toxidrome)
        • Erhöhter Anteil an Körperfett = Erhöhter Verteilungsraum für lipophile Medikamente
      • Metabolisierung: Erniedrigter renaler und hepatischer Blutfluss, Abnahme von Lebermasse und Leberfunktion
      • Elimination: Alter und häufige, geriatrische Erkrankungen reduzieren Nierenfunktion
  • Maßnahmen zur Vermeidung unerwünschter Arzneimittelwirkungen
    • Beschränkung der Medikamentenanzahl
      • Vermeidung von Verschreibungskaskaden
    • Medikamente mit hohem Interaktionspotenzial meiden
    • Verordnung von Medikamenten mit adäquater Halbwertszeit
    • Vermeidung oder Dosisreduktion von Medikamenten mit anticholinergem Potenzial
      • Bspw. bei Anwendung von Antihistaminika der 1. Generation bei Personen ≥65 Jahre: Möglichst niedrig dosieren, kurzfristig anwenden (max. 2 Wochen), Empfehlungen der Fach- und Gebrauchsinformation berücksichtigen [5]
    • Beachtung der ggf. geringen Übertragbarkeit von Studienergebnissen
  • Potenziell inadäquate Medikation
    • Definition: Bezeichnet Medikamente oder Kombinationen von Medikamenten, die aufgrund pharmakokinetischer und -dynamischer Eigenschaften ungeeignet für ältere Menschen sind
      • Beers-Liste (siehe Tipps & Links)
        • Medikamente, die Patient:innen >65 Jahre nicht erhalten sollten
      • Priscus-Liste [6]

Je älter die Patient:innen, desto größer ist die Zahl der unerwünschten Arzneimittelwirkungen!

Je mehr Medikamente gleichzeitig verabreicht werden, desto häufiger treten unerwünschte Arzneimittelwirkungen auf!

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Immun-Saga – Episode 35: Immunsystem und Alter

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